Gastro
Wie schmeckt es bei Mongos?
Eintrag vom 27.11.2013
Auf der Suche nach interessanten Restaurants in Hamburg fanden die PISTETester diesmal ihren Weg in das Mongo’s Restaurant, welches etwas versteckt in der Nähe der U-Bahn Hoheluftbrücke liegt.
„Mogolian Barbecue – asiatisch mal ganz anders“, diese Beschreibung auf der Mongo’s- Webseite hat uns neugierig gemacht, tatsächlich ist im Mongo's der Gast der Küchenchef. Am Anfang läuft alles wie in jedem Restaurant: Servicekraft Arne führt uns zum reservierten Tisch und reicht uns die Speisekarte. Seine Empfehlung für den Grünen Veltliner nehmen wir gern an. Restaurantleiterin Katharina erklärt:„Wer möchte, der kann wirklich exotisches ausprobieren, wir haben unter anderem Kamel-, Zebra- und Springbockfleisch. Ab Dezember auch wieder Krokodilfleisch – aber
natürlich gibt es auch Hähnchen, US-Beef und Fischvarianten.“ Während Katharina uns die kulinarischen Schätze des Mongo’s erklärt, kommt Küchenchef Alex Kaiser an unseren Tisch, in seiner Hand hält er eine längliche Schale. „Hier kommt der Geheimtipp des Hauses, der Insekten-Snack: Mehlwürmer in Tempura-Teig, Wanderheuschrecken und Grillen – alles gebacken. Dazu wird ein Cola-Whiskey-BBQ-Dip serviert.“ Alex arbeitet seit rund einem Jahr im Mongo’s, er liebt die Frische der Produkte und das tolle Team. Nachdem er uns umfassend über die Vorzüge der Insektenküche
aufgeklärt hat, beißen wir beherzt in die Heuschrecken. Fazit: leicht nussiger Geschack, wirklich lecker – die zweite Heuschrecke schmeckt dann sogar ohne Dip! Im Anschluss wird eine leckere Austernpilzsuppe gereicht. Nun gilt es aus insgesamt neun Marinaden auszuwählen. Am Food-Markt stellen wir anschließend aus asiatischen und europäischen Gemüsen, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten unser Gericht zusammen. Die Schalen geben wir schließlich dem Koch, der unser Wunsch-Gericht mit der anfangs gewählten Marinade auf dem Mongolian BBQ zubereitet. Das Mongo’s Konzept wurde 1998 von zwei Gastronomen entwickelt. Gestartet im selben Jahr in Essen, gibt es mittlerweile 11 Filialen in Deutschland. In der Hamburger Filiale arbeiten rund
20 Beschäftige. Die mongolische Küche blickt auf eine lange Tradition zurück: Als Nomaden waren sie oft monatelang in der Steppe unterwegs. Proviant konnten sie nur begrenzt mit sich führen. Deshalb haben sie auf das gesetzt, was Flora und Fauna vor Ort im Angebot hatten. Mit dem Fleisch ihrer Jagdbeute haben sie diese Mischung in kleinen Stücken auf Schilden über dem Feuer gegart – blitzschnell zubereitet entstand eine abwechslungsreiche und nahrhafte Mahlzeit: das Mongolian Barbecue. In der Hamburger Filiale ist der Sonntags-Brunch ein besonderes Highlight, da eine Kinderbetreuung angeboten wird. Von 11.30 bis 16.00 Uhr – natürlich mit mongolischem BBQ, Vorspeisen und Dessertbuffet. Nanny, Eis &
Waffeln – diese Kombination erklärt den Brunch-Erfolg. Wir kommen gern wieder!
Straßenbahnring 15
20251 Hamburg