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Budnianer Hilfe bringt Acker-Racker in Hamburger Kitas

Budnianer Hilfe bringt Acker-Racker in Hamburger Kitas


News vom 07.10.2026 - Stand: 07.10.2026 14:30

Wo wachsen Kartoffeln eigentlich – und was braucht es, damit aus einem kleinen Samen irgendwann Gemüse auf dem Teller wird? Antworten darauf gibt es bei „AckerRacker“ nicht aus dem Bilderbuch, sondern mit den eigenen Händen in der Erde.

Die Budnianer Hilfe e.V. ermöglicht ab 2026 drei weiteren Hamburger Kitas die Teilnahme an dem mehrjährigen Bildungsprogramm des gemeinnützigen Sozialunternehmens Acker. Insgesamt stellt die Budnianer Hilfe dafür bis 2029 knapp 40.000 Euro zur Verfügung. 
Wie viel Spaß Lernen draußen machen kann, zeigte sich heute auf dem Gelände der Max-Traeger-Schule am Baumacker. Gemeinsam mit Kindern aus der benachbarten Kita Baumacker wurde geerntet, gepflegt und noch einmal richtig angepackt. Mit dabei waren Hamburgs Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung Ksenija Bekeris, Julia Wöhlke, Vorsitzende der Budnianer Hilfe e.V., Acker-Gründer Dr. Christoph Schmitz sowie die Hamburger Köchin und Budnianer Hilfe- Botschafterin Zora Klipp. 
Rund 18 Kinder aus Kita sowie den dritten und vierten Klassen zeigten den Gästen, was sie auf dem Acker bereits gelernt haben. Kartoffeln wurden geerntet und Beete gepflegt, dazu gab es selbst geerntetes Gemüse und von den Kindern zubereiteten Kräuterfrischkäse zum Probieren. 



Pflanzen, pflegen, ernten – und Lebensmittel neu kennenlernen 

Acker-Racker bringt Natur- und Ernährungsbildung direkt in den Kita-Alltag. Die Kinder pflanzen und säen selbst, kümmern sich über Monate um ihr Gemüse und erleben schließlich die eigene Ernte. So erfahren sie ganz praktisch, wo Lebensmittel herkommen und was es braucht, damit sie wachsen. Gleichzeitig fördert das gemeinsame Ackern Verantwortungsgefühl, Teamgeist und einen bewussten Umgang mit Natur und Lebensmitteln. 
„Kinder sind neugierig und wollen Dinge selbst entdecken. Genau das gefällt uns an AckerRacker: Hier wird nicht nur über gesunde Ernährung und Natur gesprochen – die Kinder erleben beides selbst“, sagt Julia Wöhlke, Vorsitzende der Budnianer Hilfe e.V. „Dass wir drei Hamburger Kitas dieses Erlebnis über mehrere Jahre ermöglichen können, freut uns sehr. Und ein großer Teil davon ist unseren budni-Kundinnen und -Kunden zu verdanken, die mit vielen kleinen Beträgen an der Kasse gemeinsam etwas Großes möglich gemacht haben.“ 
Vom 23. bis 28. Februar 2026 konnten budni-Kunden ihre Einkaufsbeträge an den Kassen zugunsten des Projekts aufrunden. Dabei kamen knapp 27.000 Euro zusammen. Die Budnianer Hilfe e.V. unterstützt AckerRacker über den Zeitraum 2026 bis 2029 mit insgesamt 39.900 Euro. Damit kann das Programm an drei weiteren Hamburger Kitas umgesetzt werden. 



Lernen, das draußen wächst

Acker-Racker begleitet die Einrichtungen über mehrere Jahre und durch das gesamte Ackerjahr: Im Frühjahr wird vorbereitet und gepflanzt, im Sommer gepflegt und geerntet. Auch außerhalb der Ackersaison beschäftigen sich die Kinder spielerisch mit Gemüse, Ernährung und natürlichen Kreisläufen. Dass Natur- und Ernährungsbildung nicht an der Kita-Tür endet, zeigt die Max-Traeger-Schule direkt nebenan. Dort wird mit der „GemüseAckerdemie“, dem Bildungsprogramm von Acker für Schulen, ebenfalls praktisch gelernt. An Hamburger Schulen wird das Programm teilweise mit Unterstützung der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung ermöglicht. So werden Kita und Schule zu Lernorten, an denen Kinder Natur, Ernährung und nachhaltiges Handeln unmittelbar erfahren können.

Link: www.budnianer-hilfe.de


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