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Am 10. September wird es wieder laut

Am 10. September wird es wieder laut


News vom 09.09.2026 - Stand: 09.09.2026 11:48

Rostock macht sich bereit für den Bundesweiten Warntag: Am Donnerstag, 10. September 2026, werden auch in Rostock die Warnsysteme auf die Probe gestellt. Sirenen, Warn-Apps, Cell Broadcast und weitere Warnwege werden getestet, es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Für die Rostocker bedeutet das: Es wird an diesem Vormittag auf unterschiedlichen Wegen eine Probewarnung ankommen: auf dem Smartphone, über Radio und Fernsehen, über Warn-Apps und auch über die Sirenen im Stadtgebiet. Wichtig: Der Bundesweite Warntag ist eine Übung. Es besteht keine Gefahr und auch kein Handlungsbedarf.

Über die Rostocker Sirenen werden dabei die bekannten Signale zu hören sein: Um 11.00 Uhr ertönt der auf- und abschwellende Dauerton als Signal für „Warnung“. Um 11.45 Uhr folgt der gleichbleibende Dauerton für „Entwarnung“.

Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Warnsysteme und die Abläufe dahinter zu testen – und gleichzeitig die Bevölkerung mit den Warnmöglichkeiten vertraut zu machen.

Damit eine Warnung per Cell Broadcast empfangen werden kann, sollte das Mobiltelefon eingeschaltet sein, darf sich nicht im Flugmodus befinden und muss ein geeignetes Betriebssystem installiert haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nennt als Mindestvoraussetzungen Android ab Version 11 beziehungsweise iOS ab Version 16.1. Nicht jedes ältere Mobiltelefon unterstützt den Dienst.

Eine einzelne Warnmöglichkeit kann jedoch nie alle Menschen erreichen. Genau deshalb setzt der Bevölkerungsschutz auf einen Mix verschiedener Warnwege. Fällt ein Kanal aus oder kann eine Person darüber nicht erreicht werden, stehen weitere Möglichkeiten zur Verfügung.

Der Bundesweite Warntag bietet damit eine gute Gelegenheit, sich selbst mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen und zu prüfen, über welche Wege man im Ernstfall erreicht werden kann.

Link: www.bbk.bund.de


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