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Arbeiten am Puls der Zeit - Die Zentrale Notaufnahme der UMG

Arbeiten am Puls der Zeit - Die Zentrale Notaufnahme der UMG


Eintrag vom 25.02.2020 - Stand: 25.02.2020 12:33

Die Zentrale Notaufnahme, kurz ZNA, in der Universitätsmedizin Greifswald ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr die erste Anlaufstelle zur Akutversorgung von Notfallpatienten. Das multiprofessionelle Team behandelt täglich etwa 100 Patienten in der Notaufnahme der UMG, dies entspricht etwa 36.000 Patienten pro Jahr. Dabei werden Erkrankungen, die einer unmittelbaren Behandlung bedürfen ebenso kompetent behandelt wie Vergiftungen oder akute und komplexe Verletzungen. 

Der Vorteil für die Patienten: Die Notaufnahme ist interdisziplinär ausgerichtet. Das heißt, alle medizinischen Fachbereiche der UMG arbeiten zusammen Hand in Hand. Es ist sozusagen die Nahtstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung für nahezu alle Fachrichtungen des Klinikums und ist dementsprechend von großem Stellenwert. Notfalleingriffe und lebenserhaltende Maßnahmen können hier direkt durchgeführt werden. Die übliche apparative Ausstattung mit Bildebenen Verfahren sowie Zugriff auf die Spezialisierten Bereiche wie die Aufnahmestation, Intensivstationen oder die Stroke-Unit sind jederzeit gegeben. Die Patienten erreichen die UMG auf unterschiedlichen Wegen: mit dem Notarzt / Rettungsdienst, mit einer Notfalleinweisung von niedergelassenen Ärzten, als Notfallpatient ohne Einweisung usw., dabei muss sich die Reihenfolge der medizinischen Behandlung nach der Dringlichkeit richten. Eine Besonderheit besteht darin, dass das Team der Notaufnahme die Ersteinschätzung der Patienten nach dem Manchester Triage System vornimmt. Durch dieses International etablierte System wird der Patient einem Schweregrad zugeordnet welcher gleichzeitig auch die Behandlungspriorität abbildet.

Arbeiten am Puls der Zeit. 
In einem komprimierten Kosmos, der sich ständig wandelt. Einem Umfeld, in dem Du selbst viel bewirken kannst. Weil es Dir Freiräume lässt, neu zu denken und Dinge zu verändern. Die Hauptaufgabengebiete einer Pflegekraft sind die komplexe Interaktion mit den Patienten sowie die Ausführungen ärztlicher Verordnungen. Dem medizinischen Fachgebiet entsprechend, ist die Versorgung von Notfällen, wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit. 

Das Team der Zentralen Notaufnahme besteht neben Pflegekräften auch aus Mitarbeitern mit der Ausbildung des Altenpflegers, der Kinderkrankenpflege, der Fachpflege für Intensivmedizin, der Anästhesie aber auch der Notfallpflege, der Medizinischen Fachangestellten, des Rettungsassistenten und des Notfallsanitäters. Zudem gibt es derzeit zwölf Medizinstudenten vor Ort. „Neben den Weiterbildungen für die einzelnen Berufsgruppen ist es uns wichtig, dass wir uns auch im Team regelmäßig gemeinsam fortbilden. Hierzu trainieren alle Mitarbeiter jährlich komplexe Notfälle im Simulationszentrum. Zudem ist das Team durch verschiedenste Qualifikationen gut aufgestellt, um 
allen Situationen gerecht zu werden“, erzählt uns eine der beiden pflegerischen Leitungen Ivonne Teschner. Zu ihrem Team gehören unter anderem Marco Zellmer als Krankenpfleger mit Qualifikation zum Notfallfachpfleger, Nic Buchholz als Rettungs-
assistent derzeit in Qualifikation zum Notfallsanitäter und Jean Dube als Altenpfleger.

Lies die komplette Story als Doppelseite in unserer aktuellen ePaper.

 

www.pflege-deine-leidenschaft.de

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