Piste Schwerin

BERUF UND AUSBILDUNG | PISTE.DE 035 034 BERUF UND AUSBILDUNG | PISTE.DE BERUF & AUSBILDUNG BERUF & AUSBILDUNG Die digitale Zukunft ist auch die Zukunft der Frauen: Die Bundesagentur für Arbeit und die Schweriner Arbeitsagentur laden zur Online-Aktionswoche vom 9. bis 13. November 2026 ein, um Frauen bei ihrem beruflichen Wiedereinstieg oder ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Wann? 9. bis 13. November 2026 Wo? „ONLINE-Aktionswoche“ Das Programm der Aktionswoche ist umfassend und reicht von digitalen Kompeten-zen bis hin zu individueller Beratung und Coaching. Ziel ist es, interessierten Frauen notwendige Tools und Kenntnisse an die Hand zu geben, um damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern bzw. ihre beruflichen Ziele zu erreichen. „Wählen Sie aus einer spannenden Themenvielfalt und informieren Sie sich über aktuelle Trends! Nutzen Sie die Möglichkeit und stellen Sie sich Ihre persönliche Woche selbst zusammen!“ ermutigt Guntram Sydow, Leiter der Agentur für Arbeit Schwerin, zur Teilnahme. «Wir möchten Frauen die Möglichkeit geben, sich mit dem Zukunftsthema ‚Künstliche Intelligenz (KI)‘ auseinanderzusetzen und so ihre Fähigkeiten zu erweitern», betont Cornelia Behnisch, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Schwerin. Die Wahl eines Berufes hat großen Einfluss auf die eigene Zukunft. Das wirkt sich auf die Persönlichkeit, den Lebensstil, die Hobbies und den Freundeskreis aus. Darüber hinaus sichert die berufliche Teilhabe die persönliche und finanzielle Unabhängigkeit - auch im Alter. Deshalb organisieren die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit aus MV, Hamburg und SH gemeinsam die OnlineAktionswoche „Frauen-Chancen-Wiedereinstieg“. arbeitsagentur.de/vor-ort/schwerin > Aktionswoche Frauen-Chancen-Wiedereinstieg. FRAUEN. CHANCEN. WIEDEREINSTIEG. 9. bis 13. November 2026: ONLINE-AKTIONWOCHE NORD „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung - Neue Perspektiven für Frauen“ 1 Nach einer längeren Krankheit fällt die Rückkehr in den Berufsalltag oft schwer. Das Hamburger Modell ermöglicht Beschäftigten einen behutsamen Wiedereinstieg. Wie funktioniert die stufenweise Wiedereingliederung, wie lange dauert sie und wer zahlt während dieser Zeit? Wer mehrere Wochen oder Monate krankgeschrieben war, ist häufig noch nicht sofort wieder voll belastbar. Genau hier setzt das Hamburger Modell an. Statt direkt mit der gewohnten Arbeitszeit einzusteigen, kehren Beschäftigte schrittweise an ihren Arbeitsplatz zurück. Die tägliche Arbeitszeit und die Anforderungen werden langsam gesteigert, bis die reguläre Tätigkeit wieder vollständig ausgeübt werden kann. Wie funktioniert die Wiedereingliederung? Voraussetzung ist, dass der behandelnde Arzt eine teilweise Arbeitsfähigkeit feststellt und davon ausgeht, dass eine vollständige Rückkehr in den Beruf möglich ist. Gemeinsam wird ein individueller Stufenplan erstellt, dem auch der Arbeitgeber und der zuständige Leistungsträger zustimmen müssen. So kann die Wiedereingliederung beispielsweise mit zwei Stunden täglich beginnen, nach zwei Wochen auf vier Stunden und später auf sechs Stunden erhöht werden. Entscheidend ist immer der gesundheitliche Zustand. Bei Wie lange dauert das Hamburger Modell? Eine feste Dauer gibt es nicht. Häufig erstreckt sich die Wiedereingliederung über vier bis acht Wochen, je nach Erkrankung sind aber auch Zeiträume von zwei Wochen bis zu sechs Monaten möglich. Ziel ist es, die Belastbarkeit langsam aufzubauen und gesundheitliche Rückschläge zu vermeiden. Ist man währenddessen noch krankgeschrieben? Während der gesamten stufenweisen Wiedereingliederung gelten Beschäftigte offiziell weiterhin als arbeitsunfähig. Auch wenn sie bereits einige Stunden täglich im Betrieb arbeiten, sind sie rechtlich noch nicht regulär in den Beruf zurückgekehrt. Erst nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme und dem Ende der Arbeitsunfähigkeit beginnt wieder die normale Beschäftigung. Fazit: Das Hamburger Modell bietet nach längerer Krankheit die Chance, ohne sofortigen Leistungsdruck in den Beruf zurückzukehren. Die Beschäftigten bleiben währenddessen krankgeschrieben und sind in der Regel über Krankengeld oder andere Entgeltersatzleistungen finanziell abgesichert. Entscheidend ist nicht, möglichst schnell wieder voll zu arbeiten, sondern langfristig gesund und belastbar in den Berufsalltag zurückzufinden. HAMBURGER MODELL: SCHRITT FÜR SCHRITT ZURÜCK IN DEN JOB 2 Fotos: AdobeStock_1879150253, AdobeStock_2100653729

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