Piste Schwerin 08/2026

BERUF UND AUSBILDUNG | PISTE.DE 031 030 BERUF UND AUSBILDUNG | PISTE.DE WIR SUCHEN DICH! JETZT BEWERBEN Komm in´s Team, als Betriebselektriker (m/w/d) Hagenow info@hih-hagenow.com +0 3 88 3 - 6 13 90 www.hih-hagenow.com Der Beruf des Bestatters gehört zu den ältesten und zugleich verantwortungsvollsten Tätigkeiten überhaupt. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, begleitet Menschen in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens. Neben der Organisation von Bestattungen stehen vor allem Einfühlungsvermögen, Zuverlässigkeit und ein respektvoller Umgang mit den Hinterbliebenen im Mittelpunkt. Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreicher, als viele vermuten, und verbindet kaufmännische, organisatorische sowie handwerkliche Aufgaben. Aufgaben eines Bestatters Bestatter beraten Angehörige bei der Auswahl der Bestattungsart, übernehmen die Überführung Verstorbener, organisieren Trauerfeiern und kümmern sich um sämtliche Formalitäten – von der Beantragung der Sterbeurkunde bis zur Abstimmung mit Friedhöfen, Floristen oder Steinmetzbetrieben. Auch die hygienische Versorgung und würdevolle Vorbereitung Verstorbener gehört zu den Aufgaben. Kein Tag gleicht dem anderen. Neben Beratungsgesprächen im Büro gehören auch Hausbesuche, organisatorische Tätigkeiten sowie Einsätze außerhalb der üblichen Arbeitszeiten zum Berufsalltag. Die Ausbildung Die Ausbildung erfolgt im anerkannten Ausbildungsberuf Bestattungsfachkraft und dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet dual statt – also im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. In der Berufsschule stehen unter anderem folgende Themen auf dem Lehrplan: • Bestattungsrecht • Beratung und Kommunikation • Trauerpsychologie • Hygiene • Wirtschaft und Verwaltung • Organisation von Trauerfeiern • Kaufmännische Grundlagen Ergänzend besuchen Auszubildende überbetriebliche Lehrgänge, in denen praktische Kenntnisse vertieft werden. Zugangsvoraussetzungen Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Viele Betriebe bevorzugen jedoch Bewerberinnen und Bewerber mit einem mittleren Schulabschluss oder Abitur. Wichtiger als Schulnoten sind persönliche Eigenschaften: • Einfühlungsvermögen • psychische Belastbarkeit • Diskretion • Organisationstalent • Verantwortungsbewusstsein • gepflegtes Auftreten • Kommunikationsfähigkeit Da Verstorbene häufig auch transportiert werden müssen, ist ein Führerschein der Klasse B bei vielen Arbeitgebern von Vorteil oder wird im Laufe der Ausbildung erwartet. Verdienstmöglichkeiten Während der Ausbildung liegt die Vergütung – je nach Betrieb und Region – meist bei etwa: • 1. Ausbildungsjahr: ca. 850 bis 1.050 Euro brutto • 2. Ausbildungsjahr: ca. 950 bis 1.150 Euro brutto • 3. Ausbildungsjahr: ca. 1.050 bis 1.300 Euro brutto Nach erfolgreichem Abschluss verdienen Bestattungsfachkräfte in der Regel zwischen 2.800 und 3.800 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung, Leitungsfunktion oder einer Selbstständigkeit sind deutlich höhere Einkommen möglich. Karrierechancen Die Berufsaussichten gelten als sehr gut. Da Bestattungsunternehmen dauerhaft benötigt werden und qualifizierte Fachkräfte gesucht sind, bestehen gute Chancen auf eine sichere Anstellung. Wer sich weiterentwickeln möchte, kann beispielsweise eine Fortbildung zum Geprüften Bestattermeister, Betriebswirt im Bestattungswesen oder ein Studium im Bereich Betriebswirtschaft oder Bestattungsmanagement absolvieren. Auch die spätere Übernahme oder Gründung eines eigenen Bestattungsunternehmens ist möglich. Beruf mit Sinn Der Beruf des Bestatters verlangt Verantwortungsbewusstsein und Fingerspitzengefühl. Gleichzeitig bietet er die Möglichkeit, Menschen in einer schweren Lebenssituation zu unterstützen und ihnen Sicherheit zu geben. Wer organisatorisches Talent mit Empathie verbindet und eine sinnstiftende Tätigkeit sucht, findet in der Bestattungsbranche einen abwechslungsreichen Beruf mit hervorragenden Zukunftsperspektiven. JOBPORTRAIT: BESTATTER – EIN BERUF MIT VERANTWORTUNG UND MENSCHLICHKEIT 1 BERUF UND AUSBILDUNG BERUF & AUSBILDUNG Fotos: 1_AdobeStock_488662635, 2_AdobeStock_1954564663 Foto: AdobeStock_635518447 2 4 Besonders gefragt sind Fachkräfte im Handwerk. Ob Elektriker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker oder Maurer – gut ausgebildete Handwerker werden nahezu überall gesucht. Auch Berufe rund um die Energiewende, etwa im Bereich Photovoltaik, Wärmepumpen oder Gebäudetechnik, bieten ausgezeichnete Zukunftschancen. Ebenso hoch ist der Bedarf im Gesundheits- und Pflegebereich. Pflegefachkräfte, medizinische Fachangestellte sowie Therapeutinnen und Therapeuten werden aufgrund der alternden Bevölkerung langfristig benötigt. Auch die IT-Branche wächst kontinuierlich. Softwareentwickler, IT-Systemadministratoren, Fachinformatiker und Experten für Cybersicherheit oder künstliche Intelligenz zählen zu den gefragtesten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus bieten die Bereiche Logistik, Industrie und Verwaltung sichere Perspektiven. Berufskraftfahrer, Fachkräfte für Lagerlogistik, Mechatroniker oder Industriekaufleute sind in vielen Unternehmen unverzichtbar. Der Fachkräftemangel zeigt deutlich: Wer sich für einen zukunftssicheren Beruf entscheidet oder bereit ist, sich weiterzubilden, kann von sehr guten Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten profitieren. Neben fachlichem Know-how gewinnen dabei auch digitale Kompetenzen, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen immer mehr an Bedeutung. So entstehen auch in Zeiten des Wandels attraktive Chancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. DIESE BERUFE BIETEN DIE BESTEN ZUKUNFTSCHANCEN 1 Der Fachkräftemangel ist längst in vielen Branchen spürbar. Zahlreiche Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und die Nachfrage wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen. Für Berufseinsteiger, Quereinsteiger und Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, eröffnen sich dadurch hervorragende Perspektiven. 2

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