Piste Schwerin 07/2026

BERUF UND AUSBILDUNG | PISTE.DE 033 032 BERUF UND AUSBILDUNG | PISTE.DE WIR SUCHEN DICH! JETZT BEWERBEN Komm in´s Team, als Betriebselektriker (m/w/d) Hagenow info@hih-hagenow.com +0 3 88 3 - 6 13 90 www.hih-hagenow.com Hebammen begleiten Frauen und Familien in einer der wichtigsten Phasen ihres Lebens: von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die erste Zeit mit dem Neugeborenen. Sie beraten werdende Eltern, überwachen den Schwangerschaftsverlauf, unterstützen bei Geburten und stehen Familien auch im Wochenbett mit Rat und Tat zur Seite. Der Beruf verbindet medizinisches Fachwissen mit Einfühlungsvermögen und ist heute gefragter denn je. Ausbildung: Heute führt der Weg über ein Studium Seit 2020 erfolgt die Ausbildung bundesweit über ein duales Studium der Hebammenwissenschaft. Dieses dauert sieben Semester (3,5 Jahre) und schließt mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) sowie der staatlichen Berufszulassung als Hebamme ab. Theorie und Praxis sind eng miteinander verzahnt – die Studierenden wechseln regelmäßig zwischen Hochschule und klinischen Praxiseinsätzen. Während des Studiums erhalten sie eine Vergütung nach Tarifvertrag. Wo kann man in Mecklenburg-Vorpommern studieren? In Mecklenburg-Vorpommern wird der Studiengang Hebammenwissenschaft an der Universitätsmedizin Rostock angeboten. Das duale Vollzeitstudium startet jeweils zum Wintersemester und umfasst 210 ECTS-Punkte. Voraussetzung ist ein Ausbildungsvertrag mit einer kooperierenden Praxiseinrichtung. Voraussetzungen Wer Hebamme werden möchte, sollte mitbringen: • Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife • Interesse an Medizin und Naturwissenschaften • Verantwortungsbewusstsein • Einfühlungsvermögen und Kommunikationsstärke • Belastbarkeit – auch in stressigen Situationen • Teamfähigkeit und Organisationstalent Was verdient eine Hebamme? Bereits während des dualen Studiums erhalten angehende Hebammen eine tarifliche Vergütung. Nach dem Berufseinstieg liegt das Einkommen – je nach Arbeitgeber, Tarifvertrag und Berufserfahrung – in der Regel bei etwa 3.500 bis 4.200 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung, Schichtzulagen oder einer freiberuflichen Tätigkeit sind deutlich höhere Einkommen möglich. Leitungsfunktionen oder Spezialisierungen bieten zusätzliche Karriere- und Verdienstchancen. Karrierechancen Hebammen werden bundesweit dringend gesucht. Einsatzmöglichkeiten gibt es unter anderem: • in Kreißsälen und Geburtskliniken • in Geburtshäusern • als freiberufliche Hebamme • in Hebammenpraxen • in der Schwangerenberatung • in Forschung und Lehre Auch Fort- und Weiterbildungen, beispielsweise in der Stillberatung, Familienbegleitung oder im Gesundheitsmanagement, eröffnen weitere berufliche Perspektiven. Beruf mit Sinn Hebammen übernehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe und begleiten Familien in einer ganz besonderen Lebensphase. Wer medizinisches Interesse mit sozialer Kompetenz verbindet und einen abwechslungsreichen Beruf mit hervorragenden Zukunftsaussichten sucht, findet in der Hebammentätigkeit eine erfüllende Karriere mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung. JOBPORTRAIT: HEBAMME – EIN BERUF MIT HERZ, VERANTWORTUNG UND ZUKUNFT 1 BERUF UND AUSBILDUNG BERUF & AUSBILDUNG EIN TAG ALS TATORTREINIGER: „Man braucht starke Nerven – und viel Respekt“ Wenn die Spurensicherung ihre Arbeit beendet hat, beginnt sein Einsatz. Tatortreiniger sorgen dafür, dass Räume nach Unfällen, Suiziden oder anderen tragischen Ereignissen wieder hygienisch und sicher genutzt werden können. Im Gespräch gibt ein Tatortreiniger Einblicke in einen Beruf, über den kaum gesprochen wird. „Viele denken, wir würden den ganzen Tag nur Tatorte reinigen. Tatsächlich gehört viel mehr dazu“, erzählt er. Jeder Einsatz beginne mit einer sorgfältigen Begutachtung der Situation. Erst danach werde entschieden, welche Schutzmaßnahmen notwendig sind und welche Materialien entfernt oder desinfiziert werden müssen. Besonders wichtig seien Konzentration und Professionalität. „Wir arbeiten nach strengen Hygienevorschriften. Kontaminierte Materialien werden fachgerecht entsorgt und alle betroffenen Bereiche gründlich gereinigt und desinfiziert.“ Emotional belastend seien vor allem die Schicksale hinter den Einsätzen. „Man sieht Dinge, die einen nicht kaltlassen. Trotzdem muss man seine Arbeit gewissenhaft erledigen. Der Respekt gegenüber den Verstorbenen und den Angehörigen steht für uns immer an erster Stelle.“ Der Beruf erfordert daher nicht nur eine fundierte Ausbildung im Bereich Reinigung und Hygiene, sondern auch psychische Belastbarkeit, Diskretion und Einfühlungsvermögen. „Am Ende des Tages wissen wir, dass wir Familien in einer schwierigen Situation ein Stück Last abnehmen. Das macht diesen Beruf trotz aller Herausforderungen sehr sinnvoll“, fasst der Tatortreiniger zusammen. Fotos: 1_AdobeStock_143143365, 2_AdobeStock_103193253, 3_AdobeStock_498706093 Fotos: 4_AdobeStock_1976463518.ai 2 3 4

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