CITY NEWS | PISTE.DE 005 455 NEUE MEISTERINNEN UND MEISTER IM HANDWERK Schleswig-Holstein hat 455 neue Meisterinnen und Meister. Bei der Meisterfeier 2026 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle wurden die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen vor rund 1.500 Gästen geehrt. Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen sowie die Präsidenten der Handwerkskammern Lübeck und Flensburg, Ralf Stamer und Jörn Arp, übergaben die Meisterbriefe. Insgesamt haben 65 Frauen und 390 Männer in den vergangenen zwölf Monaten ihre Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen. Wirtschaftsminister Madsen würdigte die neue Meistergeneration als gut ausgebildete Fachkräfte, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes mitgestalten. Auch Ralf Stamer betonte die Bedeutung der Jungmeisterinnen und Jungmeister für die Weiterentwicklung des Handwerks – etwa als künftige Gründer, Unternehmer oder Betriebsnachfolger. Die Meisterprüfungen wurden in insgesamt 21 Gewerken abgelegt. Besonders stark vertreten war das Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk mit 97 neuen Meisterinnen und Meistern. Zehn Absolventen wurden zudem als Prüfungsbeste ihres jeweiligen Handwerks ausgezeichnet. CITY NEWS CITY NEWS NEUES AUS DEM RATHAUS BECKERGRUBE AUF DER ZIELGERADEN Die Bauarbeiten in der oberen Beckergrube gehen in den Schlussspurt. Wie geplant wird bis Ende November 2026 die Neugestaltung abgeschlossen - pünktlich zum Weihnachtsmarkt. Derzeit schreiten unter anderem die Pflasterarbeiten an den neuen Gehwegen und Aufenthaltsflächen voran. Das unterirdische Bewässerungssystem ist bereits installiert und die Baumgruben für die 39 neuen Bäume sind vorbereitet. Ende Oktober werden die Bäume gepflanzt und anschließend die neuen Rundbänke montiert. Parallel dazu werden der Durchgang zum Wehdehof und die davor entstehende Tanzfläche mit Holztribüne fertiggestellt. Erste neue Geschäfte und Cafés haben bereits eröffnet und bereits jetzt kann man das neue Flair erahnen. Schaut mal vorbei - es lohnt sich jetzt schon! Weitere Informationen zur Neugestaltung der Beckergrube finden Interessierte auf der Ausstellungsfläche in der Beckergrube (Hausnummer 38-52), auf der Projektwebseite unter www.luebeck.de/beckergrube sowie im Baustellenblog unter www.luebeck.de/blog-beckergrube. Für den Verkehr inkl. Buslinien wird die Beckergrube ab Anfang Januar 2027 freigegeben. 1 JAN LINDENAU Bürgermeister Lübeck Am Sonntag, 4. Oktober, feiert Lübeck das große Erntedankfest auf dem Markt. Um 12 Uhr beginnt ein Open-Air-Gottesdienst mit Propst Oliver Erckens, St.-Marien-Pastor Robert Pfeifer, Bäcker Alexander Cochius, Lübeck-Management-Geschäftsführerin Olivia Kempke und dem Lübecker Blechbläserensemble. Mit Musik, gemeinsamem Singen und Gedanken zu Dankbarkeit und Verantwortung steht die Frage im Mittelpunkt, was Menschen ernährt und was es für die Zukunft zu bewahren gilt. Auch kulinarisch steht das Erntedankfest im Zeichen der Gemeinschaft. Die Sauerteig-Manufaktur „Kurt&Willi“ bietet frisches Erntedank-Brot an, die Schiffergesellschaft vegane Erbsensuppe. Die Erlöse aus dem Verkauf gehen vollständig an 4 GROSSES ERNTEDANKFEST AUF DEM LÜBECKER MARKT die Stiftung 7Türme+.Das Programm beginnt bereits am Samstag, 3. Oktober, und läuft bis Sonntagabend. Regionale Musiker, Foodtrucks, eine POPUP-Bar und die Kürbisernte des Lübecker Landwirts Harald Benett sorgen für ein abwechslungsreiches Wochenende. Nach dem Gottesdienst startet außerdem das große Abernten im „Lübecker Sommergarten“ auf dem Koberg: Gegen eine Spende können Pflanzen und Stauden ausgegraben und mit nach Hause genommen werden. Ab 14 Uhr gibt es Musik auf der POPUP-Bühne. Passend dazu ist am 4. Oktober verkaufsoffener Sonntag: In der Lübecker Innenstadt öffnen teilnehmende Geschäfte von 13 bis 18 Uhr, in Travemünde kann von 11 bis 17 Uhr eingekauft werden. Fotos: 1 Jan LIndenau, 2_HWKSH, 3_Lena Modrow Fotos:4_St. Marien, 5_AdobeStock_139835190, 6_AdobeStock_604156979 2 3 5 Wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten schließt St. Marien die Türen im November. Vorher können Interessenten sich Kirchenbänke sichern. Wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten schließt St. Marien die Türen im November. Vorher besteht jedoch noch die besondere Möglichkeit, sich ein „tragfähiges“ Erinnerungsstück aus dem alten Inventar zu sichern. Denn: Die Innenstadtkirche versteigert ihre Bänke. Jetzt heißt es: nichts mehr auf die lange Bank schieben. Denn bis Ende Oktober 2026 soll St. Marien leergeräumt sein, damit unter anderem der Boden des mehr als 800 Jahre alten gotischen Großbaus von den Mitarbeitenden der Kirchenbauhütte aufgenommen werden kann. Das bedeutet für die rund 100 Eichenholz-Bänke der Kirche: „Wir müssen raus.“ „Das ist die Gelegenheit, sich ein Stück Geschichte und auch ein Stück Kirche nach Hause zu holen“, sagt Pastor Robert Pfeifer. „Ob Weihnachtsgottesdienst, Orgelkonzert oder Festakte - in den vergangenen Jahrzehnten haben die meisten Lübeckerinnen und Lübecker auf diesen Bänken schon einmal Platz genommen.“ Bis Ende Oktober gibt es die Möglichkeit, die Sitzgelegenheiten vor Ort noch einmal genaustens in Augenschein zu nehmen. Der Erlös der Ersteigerung fließt in die Sanierungsarbeiten KOSTENLOSE ONLINEVORTRÄGE STÄRKEN MEDIENKOMPETENZ Die Volkshochschulen und der NDR haben gemeinsam die Initiative „AUF KURS BLEIBEN: NDR UND VHS IM NORDEN“ gestartet. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Informationen kritisch einzuordnen und sich sicher und selbstbestimmt in der digitalen Medienwelt zu bewegen. Dafür arbeiten der NDR und die Volkshochschulverbände aus SH, Hamburg, MV und Niedersachsen zusammen. In drei kostenlosen Onlineveranstaltungen erklären NDR-Journalist:innen unter anderem, wie sich verlässliche Informationen von Desinformation unterscheiden lassen, woran KI-generierte Fälschungen zu erkennen sind und welchen Einfluss Algorithmen und soziale Medien auf die persönliche Informationswelt haben. Die Vorträge finden jeweils von 18 bis 19.30 Uhr per Zoom statt und stehen Interessierten jeden Alters offen. Den Auftakt macht am 8. Oktober das Thema „Fake News oder verlässliche Information?“. Am 4. November geht es unter dem Titel „KI-Fake oder echt?“ um gefälschte Inhalte. Den Abschluss bildet am 2. Dezember der Vortrag „Meine Blase, deine Blase“. Jeweils von 18 bis 19.30 Uhr per Zoom, kostenfrei. Informationen und Anmeldung gibt es online über die vhs Hamburg. Historische Altstädte sind gerade im Herbst beliebte Ziele für einen Tagesausflug oder Kurzurlaub. Eine Auswertung der Ferienhausplattform Ferienwohnungen.de zeigt, dass sich gleich mehrere Städte aus Norddeutschland unter den meistgesuchten Altstädten Deutschlands befin4 NORDDEUTSCHE ALTSTÄDTE BESONDERS GEFRAGT den. Untersucht wurde das durchschnittliche monatliche Google-Suchvolumen für die Kombination aus Stadtname und dem Begriff „Altstadt“ im Zeitraum September 2025 bis August 2026. Besonders gut schneidet Lübeck ab: Mit durchschnittlich 21.917 Suchanfragen pro Monat landet die Hansestadt bundesweit auf Platz drei. Die vollständig auf einer Insel gelegene Altstadt gehört seit 1987 zum UNESCO-Welterbe. Backsteingotik, Holstentor, Marienkirche, Salzspeicher sowie die zahlreichen Gänge und Höfe prägen das Stadtbild. Auch bei schlechtem Herbstwetter bietet Lübeck mit Museen und seiner Marzipantradition zahlreiche Möglichkeiten für einen Stadtbesuch. Ebenfalls stark vertreten ist Osnabrück auf Platz fünf mit 18.808 monatlichen Suchanfragen. Die 6 „EINE SICHERE BANK“: ST. MARIEN VERSTEIGERT DAS GESTÜHL 3 5 7 niedersächsische Friedensstadt punktet unter anderem mit dem historischen Rathaus, dem HegerTor-Viertel und dem Felix-Nussbaum-Haus. Direkt dahinter folgt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern mit 16.383 Suchanfragen. Hannover erreicht mit 16.150 Anfragen Platz sieben, Hamburg kommt mit durchschnittlich 12.242 Suchanfragen auf Rang neun. Damit befinden sich fünf norddeutsche Städte unter den zehn meistgesuchten Altstädten Deutschlands. Die Untersuchung zeigt allerdings nicht, welche Altstadt die schönste oder historisch am besten erhaltene ist. Gemessen wurde ausschließlich das Suchinteresse bei Google. Insgesamt wurden dafür alle 2.052 deutschen Gemeinden mit Stadtrecht berücksichtigt. Bundesweit führt Heidelberg mit durchschnittlich 44.117 monatlichen Suchanfragen die Auswertung an.
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