2 Foto: John Garve Neu: Sechs Tickets, volle Flexibilität Wer im Oktober dabei sein möchte, aber auch schon die weiteren Heimspiele im Blick hat, für den hat der VfB ein neues Angebot: das 6er-FlexTicket. Es beinhaltet sechs Einzeltickets, die völlig flexibel eingesetzt werden können. Sechsmal allein, dreimal zu zweit, einmal mit fünf Freunden oder in jeder anderen gewünschten Kombination – ihr entscheidet selbst, wann und mit wem es auf die Lohmühle geht. Gegenüber sechs einzelnen Tageskarten spart ihr dabei rund anderthalb Spiele. 30. Oktober 2026, 18 Uhr – der erste grün-weiße Laternenumzug Und zum Monatsende leuchtet es auf der Lohmühle noch einmal – diesmal allerdings ganz ohne Flutlicht! Am Freitag, 30. Oktober, lädt der VfB erstmals zum grün-weißen Laternenumzug ein. Ab 18 Uhr sollen kleine und große VfBFans mit ihren Laternen gemeinsam für ein ganz besonderes Bild sorgen. Ob selbst gebastelt, klassisch bunt oder natürlich am liebsten in Grün und Weiß: Laterne einpacken und mitmachen! Gemeinsam wollen wir rund um unsere Lohmühle durch den Herbstabend ziehen und insbesondere unseren jüngsten Fans ein ganz neues VfB-Erlebnis bieten. Der Zug, der vom Spielmannzug Krummesse Durchstarter begleitet wird, startet an der Lohmühle und führt einmal über das angrenzende Wohnviertel zurück zum Stadion. Denn die Lohmühle kann eben mehr als Fußball – und vielleicht wird aus der Premiere ja schon bald eine neue grün-weiße Tradition. 1 GOLDENER OKTOBER AUF DER LOHMÜHLE FUSSBALL, FLUTLICHT UND LATERNEN Nach einem punktetechnisch enttäuschenden Saisonstart soll es für den VfB Lübeck im September in der Regionalliga Nord endlich aufwärtsgehen. Die Gelegenheit dazu gibt es reichlich: Innerhalb von nur drei Wochen warten gleich vier Heimspiele auf der Lohmühle. Dreimal rollt der Ball im September, ehe am 2. Oktober direkt das nächste Freitagabendspiel folgt. Passend dazu gibt es mit der neuen Viererkette ein besonderes Ticketangebot für alle vier Partien. 2. Oktober 2026, 19:30 Uhr – Eimsbütteler TV Gleich zum Start in den Oktober brennt wieder das Flutlicht auf der Lohmühle. Am Freitagabend empfängt der VfB mit dem Eimsbütteler TV einen Aufsteiger aus Hamburg. Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Serie wollen die Grün-Weißen ihre gute Form bestätigen und den nächsten Schritt in der Tabelle machen. Flutlicht, Freitagabend, Lohmühle – beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Start in den Monat! 17. Oktober 2026, 14 Uhr – FC St. Pauli II Hamburg, die Zweite: Zwei Wochen nach Eimsbüttel kommt die U23 des FC St. Pauli nach Lübeck. Dabei wären die Kiezkicker in der vergangenen Saison eigentlich abgestiegen. Weil dem TSV 1860 München jedoch keine Drittligalizenz erteilt wurde und der TSV Havelse dadurch in der 3. Liga verbleiben konnte, reduzierte sich die Zahl der Absteiger aus der Regionalliga Nord – und St. Pauli II blieb drin. Nun gibt es das Wiedersehen auf der Lohmühle und für den VfB die nächste Gelegenheit, vor eigenem Publikum wichtige Punkte einzufahren. Zum Monatsende – SV Werder Bremen II Zum Abschluss des Heimspiel-Oktobers wartet die nächste BundesligaZweitvertretung: Der SV Werder Bremen II kommt auf die Lohmühle. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe lagen die Bremer in der Tabelle gleichauf mit dem VfB – entsprechend interessant dürfte das direkte Duell werden. Gerade gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn können drei Punkte schließlich besonders wertvoll sein. Der VfB will seinen positiven Herbst fortsetzen und den Heimspielmonat erfolgreich abschließen. 030 SPORT | PISTE.DE SPORT SPORT | PISTE.DE 031 3 PERFEKTE SAISON OHNE HAPPY END LÜBECK COUGARS SCHEITERN ERST IN DER AUFSTIEGSRUNDE Sportlich hätte die reguläre Saison für die Lübeck Cougars kaum besser laufen können. Nach dem Abstieg gingen die „Berglöwen“ mit einem klaren Ziel in die Regionalliga Nord: möglichst schnell zurück in die GFL2. Zehn Spiele, zehn Siege und die Meisterschaft standen am Ende der regulären Saison zu Buche. Erst als es in der Aufstiegsrunde gegen die Berlin Adler ging, endete der Lübecker Siegeszug. Meisterschaft vorzeitig perfekt Bereits einen Spieltag vor Saisonende machten die Cougars den Titel klar. Im direkten Duell mit dem Tabellenzweiten Hannover Grizzlies setzte sich Lübeck vor rund 800 Zuschauern am Buniamshof mit 45:32 durch. Eine Woche später folgte die Krönung der regulären Saison. Beim Tabellenletzten Oldenburg Knights ließen die Cougars nichts anbrennen und gewannen deutlich mit 36:0. Schon zur Halbzeit stand es 29:0. Damit beendeten die Lübecker die Regionalliga Nord tatsächlich mit der „Perfect Season“. Weil West-Meister Bielefeld nicht für die 2. Bundesliga meldete, blieb mit den Berlin Adlern nur ein Gegner. Hin- und Rückspiel sollten über den Aufsteiger entscheiden. Der Buniamshof soll brennen Die Euphorie vor dem ersten Duell war entsprechend groß. Unter dem Motto „Alle in Rot“ mobilisierten die Cougars ihre Anhänger für das Heimspiel. Der Verein sprach vom Playoff-Football und wollte am Buniamshof die Grundlage für die Rückkehr in die zweithöchste deutsche Spielklasse legen. Mehr als 1.000 Zuschauer kamen – doch ausgerechnet im wichtigsten Heimspiel der Saison erwischten die Gäste den deutlich besseren Start. Berlin führte zur Pause mit 28:7. Die Hoffnung auf ein Comeback war nach der Pause kurzzeitig zurück. Berlin antwortete jedoch und gewann schließlich deutlich mit 45:27. Aus der erhofften guten Ausgangsposition wurde eine Mammutaufgabe für das Rückspiel. Kein Wunder in Berlin Mit einem stark dezimierten Kader reisten die Cougars eine Woche später in die Hauptstadt. Die Defense Line musste nahezu vollständig ersetzt werden. Trotz der schwierigen Voraussetzungen gab sich Lübeck nicht auf. Die Cougars-Offense produzierte fünf Touchdowns und hielt die Partie offensiv lange unterhaltsam, doch Berlin war erneut zu stark. Beim 35:68 war der Rückstand aus dem Hinspiel nicht mehr aufzuholen. Die Adler sicherten sich den Aufstieg, während für die Cougars der Traum von der direkten Rückkehr in die GFL2 platzte. So bleibt am Ende eine Saison mit zwei völlig unterschiedlichen Gefühlen. In der Regionalliga Nord waren die Cougars das Maß der Dinge und marschierten ohne eine einzige Niederlage zur Meisterschaft. Ausgerechnet in den beiden entscheidenden Aufstiegsspielen fand die perfekte Saison jedoch ihr bitteres Ende. (bse) Fotos: Patric-Pablo Eller SPORT
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