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BEATSTEAKS IM INTERVIEW

BEATSTEAKS IM INTERVIEW


News vom 01.03.2018 - Stand: 01.03.2018 17:52

Im April kommt Deutschlands, nach eigener Definition, beste Live-Band zurück in die Hansestadt. Am 16. April spielen die Beatsteaks im Rahmen ihrer aktuellen „Yours“-Tour in der Sporthalle Hamburg. Erst im Oktober vergangenen Jahres rockten sie die restlos ausverkaufte Große Freiheit. An einem sonnigen Nachtmittag treffe ich Frontmann Arnim von Teuteburg- Weiß zum Gespräch. Zwischen unzähligen Terminen ist endlich Zeit für ein Stück Pizza. Neben der Pizza liegen zwei Hüte, seinen Kopf ziert eine dunkelrote Wollmütze. 

DU HAST SOGAR BACK-UP HÜTE DABEI?

Ich hab eigentlich immer drei Hüte dabei.

UND IST DAS FÜR DICH EIN ACCESSOIRE ODER GIBT ES NOCH EINEN TIEFEREN SINN?

Schutz. Schon immer. Wenn ich morgens aufstehe und meinen Tee getrunken habe dann ziehe ich ne Mütze auf. Ich find Hüte super. Mein Vater ist ja Artist, der jongliert mit Hüten, vielleicht kommt es daher. Er war auch der erste Mensch, den ich mit einem Hut wahrgenommen habe. Und die zweiten waren Run DMC. Das war für mich die Band meiner Jugend und die hatten ja auch immer Hüte auf. Wenn ich ´ne Mütze aufhabe, bin ich „ready“.

IHR SEID JA HÄUFIGER IN HAMBURG, HABT IHR HIER EINEN LIEBLINGSCLUB?

Ich liebe das Docks. Das alte Molotow haben wir nie bespielt, aber ich habe viele gute Konzerte dort gesehen. Ich finde, wenn wir in der Sporthalle spielen, ist auch das ein guter Ort. Wir geben uns da auch mehr Mühe mit dem Sound, als viele andere (grinst)...

DIE SPORTHALLE IST JA AUCH FAST SCHON OLD-SCHOOL...

Ja wirklich. Ich weiß noch, dass das eine der ersten größeren Hallen war, in der wir gespielt haben, als Vorband von den Hosen. In der Sporthalle hatten wir immer super Abende – ich freu mich darauf!

IM HERBST HABT IHR IN DER AUSVERKAUFTEN FREIHEIT GESPIELT – EBENFALLS IM RAHMEN DER YOURS TOUR...

Wir machen inzwischen viele kleine Tourblöcke, weil wir alle Väter geworden sind und auch mal bei der Familie sein wollen. Wenn wir ständig spielen würden wären wir eine Band, die wir nie sein wollten. Wir möchten ja nicht irgendein Programm abspulen. Wir sind lieber eine Band, von der man sagt, dass sie spontane Feste feiert. Das ist unser Ziel, deshalb haben wir auch für jeden Auftritt eine andere Setlist.

AUF EUREM ALBUM, DAS 21 TRACKS UMFASST, GIBT ES UNZÄHLIGE GÄSTE, WERDEN WIR EINIGE DAVON BEI EUREM HAMBURG GIG AUF DER BÜHNE WIEDERSEHEN?

Klar, es wird spontane Gäste geben. Zum Beispiel spielen wir mit unseren Freunden von Turbostaat – eine Band, die zu unseren Weggefährten gehört. Musikalisch haben wir gar nicht soviel gemein, aber wir mögen und schätzen uns sehr. Und dann gibt es Gäste über die wir noch nicht sprechen.

EUER ALBUM IST SEHR VIELFÄLTIG GEWORDEN, VOR ALLEM STILISTISCH...

Stimmt, wir haben nicht nach einem roten Faden gesucht.

UND WAS IST DERZEIT DEINE PERSÖNLICHE LIEBLINGSPLATTE?

Meine aktuelle Lieblingsplatte kommt von Ty Segall. Einem Garagen Rocker aus den USA. Tollste Rockplatte seit langem, finde ich…

IHR HABT JA DEN RUF EINER BAND, DIE JEDE MENGE ZUM ROCKEN BRINGT. FINDEST DU DAS IST IN HAMBURG EINE BESONDERE HERAUSFORDERUNG?

Hamburg lässt sich immer sehr lange bitten, will uns dann aber nicht gehen lassen. Deswegen ist es gut, dass die Hamburg-Konzerte die letzten auf der Tour sind, denn die werden dann meistens am längsten.

HAST DU EINEN LIEBLINGSORT HIER IN HAMBURG?

Der letzte Abend war wirklich fantastisch. Ich habe mich nach dem Konzert im Oktober in einer Karaoke-Bar an der großen Freiheit wiedergefunden. Da stand ich mit Porgy von Deichkind und meinen alten Helden von Fettes Brot und wir haben Queen Songs gesungen. Das war ein herrlicher Abend.


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