© Fotos: Plant for Future[3] I Tanzschule Geipelt [4] I GunnarRosenowI Lotto MV In der letzten Ausgabe hat euch Plant for Future das Konzept von Naturschutz vorgestellt: „Bestehende Wälder erhalten, neue Wälder erschaffen.“ Dieses Mal soll die Frage „Warum schützen wir ausgerechnet in Peru Wald?“ beantwortet werden: Ein Sehnsuchtsort vieler Naturbegeisterter ist der Amazonas-Regenwald. Neben seiner enormen ökologischen Bedeutung haftet ihm eine besondere Faszination an – geprägt von Bildern unberührter Natur, Artenvielfalt und Ursprünglichkeit. Doch trotz des Wissens um seinen Wert und der weltweiten Aufmerksamkeit schreitet der Raubbau weiter voran. Im Jahr 2021 hörten wir von einer deutschen Stiftung, die vor Ort tätig war und vertrauenswürdig wie durchdacht zur Tat schreitet: Wilderness International. Dank Wilderness konnten wir einen ersten Hektar Amazonas-Regenwald schützen, den wir im Rahmen einer dreiwöchigen Reise durch das peruanische Amazonasgebiet besuchen sollten. (Zu sehen auf YouTube in der Dokumentation „Der Amazonas Job – Der Wald ist nicht genug“.) Wir erfüllten damit unser Versprechen, Wälder zu erhalten, und ließen die Arbeit vor Ort von Profis verrichten – eine sichere Bank, auf die wir hätten dauerhaft setzen können. Doch wie so oft im Leben kam es anders. Und ein Frosch durchkreuzte unsere Idee vom entspannten Naturschutz. Josh, ein Naturguide, geboren in den USA, zeigte uns im Rahmen der Reise durch Amazonien – abseits der bekannten Schutzgebiete – ein Habitat der besonderen Art. Das von Ranitomeya fantastica (True Nominat): ein daumennagelgroßer Pfeilgiftfrosch, der 130 Jahre als verschollen galt und 2011 wiederentdeckt wurde. Knapp elf Jahre später stehen wir vor seinem winzigen Restwald und müssen feststellen: Hier wird die baldige Rodung vorbereitet. Also müssen wir doch die Komfortzone verlassen und die Ärmel hochkrempeln. Zwei Vereinsgründungen (eine davon in Peru), fünf Landkäufe, der Bau einer Rangerstation, zwei wissenschaftliche Explorationen, zwei Ranger, ein Projektmanager, ein Anwalt sowie unzählige geglückte wie missglückte Versuche, Menschen und ihre finanziellen Mittel für unser Unterfangen zu gewinnen, später können wir mit Stolz sagen, 66 Hektar Amazonas-Regenwald geschützt zu haben. Ziel erreicht? Zumindest ein Teilziel. Längst geht es nicht mehr nur um den Frosch. Heute wissen wir, dass in diesem kleinen Wald – etwa sechseinhalbmal so groß wie der Lindenpark – Ozelote, Faultiere und sogar bedrohte wie bislang unbeschriebene Arten leben. Wenn ihr Lust habt, Teil dieser Reise zu werden – als Unterstützer oder Partner – schaut gern auf unserer Website planforfuture.org vorbei und meldet euch bei uns. PLANT FOR FUTURE PFLANZEN FÜR DIE ZUKUNFT www.plantforfuture.org 016 CITYNEWS I PISTE.DE CITYNEWS p Der Neujahrsball am 17. Januar in der Stadthalle war ein Abend voller Eleganz, Emotionen und Tanzfreude. Die Gäste erlebten einen kurzweiligen Ball mit zahlreichen Tanzrunden auf einer großzügigen Tanzfläche, begleitet von der Sunny Sound Band mit einem mitreißenden Musikmix von Discofox bis Standard und Latein. Hochkarätige Programmpunkte – von Turniertanzpaaren vom Tanzclub Seestern e. V. über Contemporary und Videoclipdancing bis hin zu Hip Hop – sorgten für Begeisterung. Als Highlight wurden 13 attraktive Preise per Tombola verlost. Wer selbst einmal dabei sein möchte: Am 16. Januar 2027 findet der nächste Neujahrsball der Tanzschule Geipelt statt. NEUJAHRSBALL DER TANZSCHULE GEIPELT
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