piste Schwerin 11/2021
LIFESTYLE PISTE.DE | LIFESTYLE 19 DATING-UMFRAGE: Wien, 13. Oktober 2021 Ein Großteil der Deutschen erwartet, dass der Mann beim Date die Rechnung übernimmt – wenn es um den Segen von Familie und Freunde geht, sind die Deutschen dagegen we- niger traditionell. Zwei Drit- tel würden auch einen Partner daten, den die eigene Familie nicht ausstehen kann. Das geht aus einer Umfrage der Ver- gleichsplattform Sportwetten- test (www.sportwettentest.net ) hervor, die 2.000 Deutsche zu ihren Vorlieben, Erfahrungen und Einschätzungen beim Da- ting befragt hat. Die Rechnung übernimmt meistens der Mann Hinsichtlich der Rechnung bei Rendezvous hält es die Mehr- heit der Deutschen traditio- nell: 46 Prozent der Befrag- ten geben an, dass der Mann die Rechnung bezahlen sollte, während bei nur fünf Prozent die Frau zahlen sollte. 40 Pro- zent finden es hingegen am SO KLISCHEEHAFT DATET DEUTSCHLAND optimale Differenz in der Be- ziehung an. Noch unwichtiger als das Alter ist der Segen der Familie, der für lediglich 35 Prozent ausschlaggebend beim Daten ist. Dabei zählt beson- ders die Meinung der Mama (17 Prozent), die um einiges wichtiger ist als der Rat des Va- ters (vier Prozent). Die Liebe im TV oder online finden? Un- wahrscheinlich! Die Liebe über Dating-Shows im Fernsehen zu finden, kann sich mit 21 Prozent nur ein Fünf- tel der Deutschen vorstellen. Die Chancen, den richtigen Partner über Dating-Apps zu finden, liegen den Befragten zufolge etwas höher: 49 Pro- zent glauben daran, dass Tin- der und Co. zur wahren Liebe führen kann. Am häufigsten verlieben sich die Deutschen jedoch beim Ausgehen (28 Prozent), wäh- rend 23 Prozent ihren Partner über Freunde kennenlernen. Auch gemeinsame Hobbies können zusammenschweißen: 14 Prozent sagen aus, dass sie die Liebe bei einer gemein- samen Freizeitbeschäftigung besten, wenn die Rechnung beim Date geteilt wird. Schlechter Geruch und fehlende Hygiene sind die No-Gos der Deutschen Ob im Restaurant, im Kino oder im Park: Beim Dating zählt be- sonders der erste Eindruck, wobei die Befragten einige Dinge gar nicht leiden können. Demnach können 55 Prozent einen unangenehmen Geruch sowie fehlende Hygiene bei ihrem Gegenüber nicht aus- stehen. Schlechte Manieren törnen 54 Prozent der Deut- schen ab. Auch ein Blick auf das Handy sollte vermieden werden: 39 Prozent empfinden es als unpassend, wenn zu viel auf das Mobiltelefon geschaut wird. Auch wenn die Bundestags- wahlen gerade erst für or- dentlich Diskussionen gesorgt haben, ist ein Gespräch über Politik laut der Teilnehmer un- passend: 14 Prozent bezeich- nen eine Diskussion über poli- tische Themen als den größten Abtörner. Acht Prozent lassen sich hingegen durch nichts ab- schrecken und haben keine Tabus bei der Suche nach dem richtigen Partner. Für die Mehrheit spielen Alter und Familie keine Rolle 44 Prozent der Deutschen ist das Alter ihres Partners egal. Für den Rest ist wiederum ein geringer Altersunterschied an- gemessen: Durchschnittlich drei Jahre geben die Befragten als finden. Für jeden Zehnten gilt der Arbeitsplatz nicht als Tabu beim Flirten: Acht Prozent sehen die Arbeit als beste Möglich- keit, um sich zu verlieben. In NRW und Bayern leben die attraktivsten Menschen 15 Prozent der Befragten hal- ten Nordrhein-Westfalen für das Bundesland mit der at- traktivsten Bevölkerung. Auch die Bayern (14 Prozent) und die Berliner (acht Prozent) sind laut der Befragten besonders schön. Auf dem vierten Rang der Bestaussehenden landen die Baden-Württemberger mit sieben Prozent vor den Sach- sen und Niedersachsen, die von je fünf Prozent als die at- traktivsten Bürger eingeordnet werden. Wenig schmeichelhaft fällt das Ergebnis für das Saar- land, Brandenburg und Bremen aus: Lediglich je ein Prozent der Teilnehmer bezeichnet die Ein- wohner der drei Bundesländer als am schönsten.
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