piste Lübeck 09/2020

022 PISTE.DE LIFESTYLE | MODE Fotos: PPE | 1 stock.adobe.com: luna | 2 Marc’o Polo | 3 Artiva Sportswear | 4 Karneval Megastore Der Blick geht inzwischen mehr zu den Augen als auf den Mund – die allgegenwär- tige Maske sorgt für eine Verschiebung der Mimik. Gleichzeitig nutzen immer mehr Menschen die Masken für ein persönliches Statement. MASKE ALS STATEMENT Was bis Anfang des Jahres ein Accessoire für japanische Touristen und OP-Beschäftige war, hat sich zum täglichen Begleiter gemausert: Die offiziell Mund-Nase-Bedeckung (MNB) genannte Alltagsmaske. Einige versuchten, ihr witzig gemeinte regionale Namen zu geben, wie „Sabbelverdeck“ oder „Snu- tenpulli“, aber durchgesetzt hat sich das auch nicht. Mit den Monaten ging der Trend dahin, mit der Maske ein bisschen seiner eigenen Persönlichkeit auszudrücken. Ein doppeldeutiges „I can’t breath“ auf dem Stoff setzt politische Zeichen, manche versichern, dass sie unter der Maske 0 Viele Varianten der Masken sind aktuell unter- wegs: Mit Statements, Flaggen, Firmenlogos, politischen Botschaften oder als modisches Accessoire mit Strass und Pailletten. lächeln: „I’m smiling“. Große Firmen setzen ihre Logos in Szene, andere zeigen im wahrsten Sinne des Wortes Flagge mit den Farben auf ihren Masken. Und dann gibt es diejenigen, die mit der Position der Maske spielten: Grinsende Münder, heraus- gestreckte Zungen, das eigene Kinn als Foto- druck auf der Maske oder berühmte Gesichtshälf- ten tauchten auf. Star Wars Fans kommen nicht ohne Stormtrooper- und Darth-Vader-Masken auf, Querdenker gehen mit Guy-Fawkes- und Sal- vador-Dalí-Masken auf die Straße. Und dann gibt es diejenigen, die die Maske als It-Piece sehen: Strass, Pailletten, florale Prints erobern das Gesicht – und manche haben extra für jedes Kleid die passende Maske im richtigen Dessin. Das sorgt für ein schickes Aussehen jen- seits von OP-Maske und Selbstgenähtem./gg

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