piste Lübeck 07/2020
FRANZISKA RAABE BERUFSWAHL STATT BERUFSQUAL 1 018 PISTE.DE Endlich Sommer! Du bist jetzt fertig mit der Schule, mit der Ausbildung, dem Studium, dem FSJ…? Was kommt jetzt als nächstes für Dich? Wurde Dein Ausbildungsplatz nicht angebo- ten? Wird Dein geplantes Studium nicht so angeboten, wie Du dachtest? Kannst Du den Jobeinstieg machen? Viele fragen sich in der aktuellen Situation, wie es ab August genau weiter geht. Gehörst Du dazu? Damit du demnächst genau bei deinen Herausforderungen in der Berufsorientierung Unterstützung findest, arbeiten wir ehrenamtlich an der APP KEY2BE.ME. Mit deinen Ant- worten auf unsere 20 Fragen bist du Teil des Teams und hilfst mit eine APP zu entwickeln, die es so noch nicht gege- ben hat. Mach mit und Teile gern unsere Umfrage mit Men- schen zwischen 15 und 28 Jahren. Hier geht´s zur Befragung: Um welche Fra- gen geht es? Welche Leute brauchst Du in Deinem Netz- werk, damit Du für den nächsten Schritt auf Dei- nem Berufsweg gewappnet bist? Welche Infor- mationen fehlen Dir? Würde Dir ein Experte für Dein gewünschtes Fachgebiet helfen Dir Fragen zu beant- worten? Oder jemand, der Dir hilft herauszufinden, was Du gut kannst? Oder möchtest Du gerne mal wissen, warum eigentlich manche Menschen leidenschaftlich gerne ihren Beruf machen? Hast Du schon 3 Ideen für Berufsrichtungen? Hast Du einen Plan A und B? Was brauchst Du jetzt, damit Du diesen Stand erreichen kannst? Um auf alle diese Themen Antworten zu finden, sind Netz- werke sehr hilfreich: Menschen, die etwas wissen und kön- nen, das Dir weiterhelfen kann und denen Du weiter helfen kannst. Sehr gerne möchten wir Dir genau das bereitstellen, was Du brauchst. Vielleicht bist du aber auch schon auf der anderen Seite und möchtest Fragen beantworten? Dann melde dich gern bei info@key2be.me . Und nicht verges- sen… zum Sommer gehört vor neben viel Erholung auch viel Eis./gg JOB & ZUKUNFT | RATGEBER Fotos: 1 Daniela Fotografie | 2 nyul - stock.adobe.com MEIN CHEF ICH UND DIE ARBEIT KANN ICH AUCH MAL ZU SPÄT KOMMEN? Arbeitsrecht alltäglich Wer kennt das nicht: Bus verpasst, Auto hatte eine Panne oder unterwegs ist wirklich jede Ampel rot. Da kann man schon mal zu spät kommen. Was kann da schon passieren? Vom Grundsatz her ist es ganz ein- fach: Der Arbeitgeber bestimmt Ort, Zeit und Art der Arbeit, die man zu leisten hat. Wenn man um neun anfangen soll zu arbeiten, dann heißt das: Um neun und nicht fünf nach neun. Auf der anderen Seite wird es kaum einen Chef geben, der bei dem ansonsten pünktlichen Mitarbeiter, wenn der einmal jap- send und mit hochrotem Kopf ein paar Minuten zu spät erscheint, sofort harte Konsequenzen zieht. Anders sieht es aus, wenn ein Mit- arbeiter häufig oder aber erheblich zu spät auf Arbeit erscheint. Hier ist der Arbeitgeber durchaus berech- tigt, den Mitarbeiter auf seine Pflich- ten aus dem Arbeitsvertrag hinzuweisen. Schließlich können – je nach der Art der Arbeit – einige Prozesse empfindlich gestört wer- den, wenn an einer Stelle nicht gearbeitet wird. Wer absehen kann, dass er zu spät kommen wird, sollte daher unverzüglich seinen Arbeitgeber informieren, damit die- ser noch reagieren kann. Das gilt übrigens auch, wenn man die Ver- zögerung nicht zu verantworten hat: Man muss so früh starten, dass auch Pannen „eingepreist“ sind. Bei notorischen Zuspätkommern kann der Arbeitgeber auch zur Abmahnung greifen. Damit signali- siert er dem Mitarbeiter sehr deut- lich, dass er das Zuspätkommen nicht weiter dulden wird. Sollte sich das Verhalten nicht ändern, darf der Arbeitgeber dem Mitarbeiter kündigen, in schweren Fällen sogar außerordentlich./gg 2
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