piste Lübeck 05/2020
028 PISTE.DE JOB & ZUKUNFT | FORSCHUNG Hochofenstraße 19-21 23569 Lübeck Tel.: 04 51 / 48 66 52 0 www.ludwig-fresenius.de Bewerbung jederzeit möglich Unsere Ausbildungen in Lübeck: Ergotherapeut/in** Pharmazeutisch- technische/r Assistent/in* Physiotherapeut/in** Sozialpädagogische/r Assistent/in *Förderung u.a. durch Arbeits- agentur oder Jobcenter möglich **schulgeldfrei PRINT4LIFE FABLAB UNTERSTÜTZT DEN GESUNDHEITSSEKTOR Die Bundesregierung sucht mit dem Hackerthon nach Ideen und Lösungen, die helfen können, den zahlreichen Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie zu begegnen. Das Projekt „Print4Life“ des Lübecker Fab- Lab-Teams ist eine Order-Webplattform, die die dezent- rale Verteilung mit 3D-Druckern hergestellter Versorgungsmittel für das Gesundheitswesen unterstützt. Das Konzept ist einfach und genial: Die Lübecker erfassen mit dieser Webplattform einerseits das Angebot kommerziell wie auch privat betriebener 3D-Dru- cker und andererseits den Bedarf an lebenswichtigen Verbrauchsmaterialien im Gesund- heitswesen. In kurzer Zeit kann dieses abgeglichen, die Bedarfsorder angefertigt und punktgenau dorthin vermit- telt werden, wo sie gebraucht wird. Print4Life ist eine Plattform zur Hilfsmittelverteilung im Gesundheitswesen. Das heißt, sie bringt 3D-Druckan- wendung und Nutzung zusammen. Im Fokus liegen dabei Gesund- heitseinrichtungen, in denen der Bedarf an lebenswichtigen Ver- brauchsmaterialien wie Atem- schutzmasken besonders groß ist. So können Lieferengpässe über- brückt werden. Ende März 2020 konnte sich ein Hochschulteam mit Studierenden von Universität und Technischer Hoch- schule Lübeck unter Federführung des FabLab Lübeck e.V. mit einem Projekt aus dem FabLab erfolgreich bei einem eilig ausgeschriebenen Hackerthon „WirVsVirus“ der Bundesregierung beteiligen. Dabei geht es um die Vernetzung von 3D-Druckanwendungen und Nutzungen. 1 Scheinbar ruht der Campus der THL im Zeichen der Corona-Pande- mie. Hinter den Kulissen aber und für die Außenwelt nicht ersichtlich wird der Hochschulbetrieb digital weitergeführt. Das Semester wird digital fortgeführt, sogar mit eini- gen praktischen Übungen. Aber nicht nur in der Lehre trügt die scheinbare Ruhe, auch in einigen Laboratorien wird mit breiter Zustimmung durch die Hochschul- leitung eigeninitiativ an der Unter- stützung im Kampf gegen das Virus gearbeitet. Was jetzt zur 3D-DRUCKER IM EINSATZ AN DER TH WERDEN FACE-SHIELDS HERGESTELLT UND GESPENDET Eindämmung der Pandemie hilft, ist natürlich besonders gefragt. So haben sich Mitarbeiter*innen der TH Lübeck zusammengeschlos- sen, die an der TH befindlichen 3D-Drucker ermittelt und begonnen mit diesen Kapazitäten medizini- sche Hilfsgüter im 3D-Druck herzu- stellen. Die dringend benötigten Masken und Gesichtsschutz wer- den als Spende an gemeinnützige Hilfsorganisationen vergeben. Seit Mitte April produzieren sie die Face Shields und Masken im 3D-Druck. 2 Fotos: 1 - 2 Technische Hochschule Lübeck | 3 chinnarach - stock.adobe.com | 4 Songkhla Studio - stock.adobe.com
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