piste Lübeck 02/2019

02 8 PISTE.DE KULTUR | BÜHNE-TIPPS KURZT I P P S PAUL WEIGL Mi, 13.02.|20 Uhr l Tonfink Bist ut laut laborem poreium et verfernatia nobitint, estions erunti dolorem eum non enet is nus, offic te et expere in nim alige- nime nobis expliquosam fugias dolupta sperro oditatusa dolor se reria por reper- um eliquiscius esequam non et et etus, sit CHICASS III Fr, 09.02.|19 Uhr l Theater Fabelhaft Vier Frauen kommen, ohne voneinander zu wissen, dem letzten Aufruf des Schau- spielers Victor Hüsters, dem jede von ihnen auf ihre eigene, spezielle Weise nahe stand, nach und reisen erwartungs- voll in seine Villa, um ihr Erbe anzutreten. DEUTSCHLAND – EINE REISE DURCH DIE ZEIT Mi, 06.02.|00 Uhr l Hugendubel Impulse von Fremden ziehen sich wie ein roter Faden durch die Jahrhunderte: römi- sche Straßenbauer in Niedergermanien, holländische Deichbauer in Nordfriesland oder französische Hugenotten in Branden- burg. Eine spannende visuelle Zeitreise… DER STORB Fr, 01.02.|20 Uhr l Kolosseum Im Rahmen des 2. Lübecker Humor-Palas- tes: Als Radiomoderator ist es DER STORB gewöhnt, gegen eine Wand zu sprechen und keine Lacher zu ernten. Die- se Erfahrung will er nun auch auf der Büh- ne des Lübecker Humorpalasts machen. 4 5 6 7 Fotos: 1 Marlène Meyer-Dunker.jpg | 2 Matthias Bothor | 3 Nele Müller-Stöfe | 4 NiNeDesign | 5 Sabine Böhne | 6 Theater Fabelhaft | 7 Paul Weigl CALIGULA VON ALBERT CAMUS Fr, 01. Februar, 20.00 Uhr Kammerspiele, Lübeck Caligula – der einzige Held, der die Macht selbst ins Lächerliche zieht, schreibt Camus zu seinem ersten Büh- nenstück. Einst ein liebenswerter römischer Kaiser, ver- fällt Caligula nach dem Tod seiner Schwester und Geliebten einer Trauer, die umschlägt in zerstörerische Wut. „Die Menschen sterben und sie sind nicht glück- lich“ – diese Einsicht lässt Caligula nach dem Unmögli- chen verlangen, nach dem Mond oder der Unsterblich- keit. Der Kaiser nimmt sich die Freiheit, systematisch alle Werte zu verkehren. 1 STEVEN UHLY DEN BLINDEN GÖTTERN Sa, 02. Februar, 20.00 Uhr Buddenbrookhaus, Lübeck Dem Buchhändler Friedrich Keller wird von einem ver- wahrlosten Unbekannten ein Manuskript mit Gedichten zugespielt. Keller, neurotischer Einzelgänger und passi- onierter Kenner der Dichtkunst, beginnt eines Tages das Manuskript zu lesen und entdeckt bald, dass ihm ein Meisterwerk vorliegt. Steven Uhly nutzt das Spiel von Dichtung und Wahrheit in so raffinierter Weise, dass man nicht zu entscheiden vermag, ob „Den blinden Göttern“ ein Krimi, eine Bur- leske oder eine hermeneutische Deutung ist. 2 SZENEN EINER EHE Fr, 08. Monat, 20.00 Uhr Jacob-Lienau-Schule Neustadt Marianne und Johans Ehe scheint nach außen perfekt. Sie sind sich in allen wesentlichen Dingen einig, haben zwei wunderbare Töchter und keine finanziellen Sorgen. Aufkeimende Konflikte werden ausgeschwiegen, aber Risse in dieser polierten Lebensoberfläche sind unüber- sehbar. Eines Tages gesteht Johan der völlig überrasch- ten Marianne, dass er sie wegen einer jungen Studentin verlässt und sowieso schon seit Jahren über eine Tren- nung nachdenkt. Ihre Begegnungen danach sind ange- füllt mit Demütigungen und Hass. 3

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